Der Guide zu Nootropica

Der Guide zu Nootropica

Das Wort Nootropika stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern noos (= Sinn, Verstand) und tropos (=Weg, Richtung) zusammen, was soviel wie „den Verstand aktivierend“ bedeutet. Nootropika erhöhen die kognitive Leistung. Dabei stellen Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Kreativität die drei kognitiven Hauptdomänen dar. Nootropica klingt super künstlich, allerdings sind es meist einfach Naturstoffe. Wir reden hier nicht über Dinge wie Piracteam oder Modafinil, mit denen ich übrigens keine Erfahrung habe und auch nicht haben möchte. Denn diese Stoffe haben Nebenwirkungen. Die Abgrenzung, was nun genau Nootropica sind und was nicht, ist relativ schwammig. Ein paar Beispiele für Einzelsubstanzen sind CDP-Cholin, B-Vitamine, GABA, Tyrosin, Phenylalanin, L-Theanin, aber oft werden auch Pflanzen wie Gingko biloba, Ginseng, Kaffee und grüner Tee als Nootropika gezählt.

 

Hier findest du eine Video zum Artikel: https://youtu.be/Tws6XgJEOnE

In diesem Podcast mit Patrick Meinart lernst du die Grundlagen deiner Neurotansmitter.

 

Mein Gast im Podcast über Nootropica Mark Effinger aka Mr. Noots ist absolut fasziniert, wundervolle Zustände des Gehirns zu entschlüsseln und quasi auf „Knopfdruck“ zu erzeugen. Dein Gehirn steuert jede Bewegung deines Körpers und damit dein Handeln und deine Entscheidungen. In dieser Episode spreche ich mit Mark Effinger über Nootropika und wie du am besten deren Wirksamkeit entfaltest.

Diese Zustände sind unglaublich wertvoll. Du generiest Ideen, Lösungen und Entscheidungen mit exponentiellen Auswirkungen, egal ob für dich und deinen Körper, dein Business oder deine Liebsten.

Dann gibt es die Tage, in denen alles wolkiger ist, das Denken nebeliger, zäher und langsamer. Brain Fog. Stell dir vor, du könntest viel mehr klare Tage haben. Alle Komponenten von Gesundheit und Fitness sind dafür wichtig, aber ein Schlüssel liegt in der Optimierung deiner Neurotransmitter.

Letztlich wirst du deine Visionen umsetzen können, aber die einfachen und doch schweren Entscheidungen für deine Gesundheit treffen können: Früher Schafen gehen, keinen Mist essen, deine Mobilityroutine machen, zum Training geben und deinen Freunden und deiner Familie zeigen, dass du sie liebst. Dieser Lebensstil fördert wiederrum deine Gehirnleistung – und schon bist du in der Aufwärtsspirale gefangen.

 

Ein paar persönliche Worte

Ich höre einige Aufschreien: „Einfach eine Pille nehmen und alles ist gut?“. Nein, definitiv nicht. Nootropika können die leistungsfähiger machen, aber Leistung musst du für dich definieren. Ich hoffe, du tust das bewusst. Wenn du dein Handeln auf edlen Werten basierst und aus vollem Herzen zum wohle aller beteiligten deine Gehirnpower nutzt, dann kreierst du eine bessere Welt. Das kann bedeuten, dass du eine wundervolle Mutter bist, ein großartiger Mitarbeiter in einem Unternehmen, ein Leistungssportler als inspirierendes Vorbild oder ein Unternehmer mit großen Ideen. Mein Punkt ganz klar: Wenn du ein Arschloch bist, dann macht dich mehr Brainpower zu einem größeren Arschloch, dass noch größeres Unheil anrichtet. Fokus bringt dir nur was, wenn du dich auf die richtigen Dinge fokussierst. Das Team bei Nootopia und BiOptimizer haben ein eindeutiges, edles Missionstatement, über dass sie im Unternehmen meditieren und damit mit einer Intention arbeiten. Das ist der Grund, warum ich auch täglich meditiere und mich an meinen Sinn erinnere. Aus mentaler und körperlicher Macht erwächst Verantwortung. Wir sehen in der Welt, was passiert, wenn große ungeklärte Kinder mit Macht und Verantwortung nicht weise umgehen. Wie auch immer: In meiner Erfahrung ist ein optimales Gehirn unglaublich wertvoll, um ein glückliches, erfülltes und produktives Leben zu führen.

 

Über Mr. Noots

Er baute ein Radio, bevor er 6 Jahre alt wurde und baute mit 8 Jahren im Sommer vor der fünften Klasse einen Helium-Neon-Laser aus dem Nichts. Einen Großteil seiner 20er Jahre verbrachte Mark in der US Air Force. Die Luftwaffe bot die perfekte Plattform, um Radfahrer zu werden, Drachenflieger, Motorradfahrer und schließlich Bodybuilder. Diese adrenalingeladenen Aktivitäten inspirierten den Geist und die Erkenntnis, was es heißt unbezwingbar zu sein und unter Druck zu funktionieren. Eine gesundheitliche Krise in den frühen 90er Jahren ließ ihn das Leben neu beginnen und kam zu der Erkenntnis: Wir haben die Fähigkeit, nicht nur unsere physiologische und neurologische Leistung zu steuern. Wir können sie sogar verbessern auf fast übermenschliche Werte steigern.

 

Nootropica vs. Smartdrugs

Viele Menschen verwenden die Begriffe Nootropikum und Smart Drug so, als ob sie dasselbe bedeuten, aber sie sind sehr unterschiedlich. Alle Nootropika sind technisch gesehen Smart Drugs, aber das Gegenteil ist nicht unbedingt der Fall. Eine Smartdrug ist eine Substanz, die das Gedächtnis, die Stimmung, die Konzentration oder einen anderen Aspekt der kognitiven Funktion verbessert. Nootropika zielen auf dieselben Funktionen ab, müssen aber per Definition auch neuroprotektiv und ungiftig sein und werden in der Regel aus natürlichen, nicht synthetischen Quellen gewonnen. Der belgische Pharmakologe V. Skondia hat eine medizinische Definition für Nootropika entwickelt: Sie sind Verbindungen, die alle folgenden Kriterien erfüllen:

  • haben keine Auswirkungen auf den Blutdruck oder die Herzfrequenz
  • haben keine Auswirkungen auf die EEG-Gehirnströme
  • können die Blut-Hirn-Schranke passieren
  • haben nur minimale Nebenwirkungen
  • erhöhen den Stoffwechsel im Gehirn
  • haben in klinischen Studien bewiesen, dass sie die Gehirnfunktion verbessern

Dr. Corneliu E. Giurgea hat außerdem die folgenden Standards vorgeschlagen, die sich mehr auf die positiven Auswirkungen von Nootropika konzentrieren. Damit ein Nahrungsergänzungsmittel als Nootropikum gilt, muss es alle folgenden Eigenschaften aufweisen:

  • Lernen und Gedächtnis verbessern
  • gelernte Verhaltensweisen unter bekanntermaßen störenden Bedingungen verbessern
  • das Gehirn vor physischen oder chemischen Verletzungen schützen
  • die tonischen kortikalen und subkortikalen Kontrollmechanismen im Gehirn verbessern
  • nur wenige Nebenwirkungen und eine extrem geringe Toxizität aufweisen
  • nicht die Pharmakologie typischer Psychopharmaka aufweisen (z. B. motorische Stimulation und Sedierung)

Adderal ist zum Beispiel ein Smart Drug, das nach keiner der beiden Definitionen als Nootropikum gilt, weil es ein starkes Stimulans ist, das häufig negative Nebenwirkungen wie hohen Blutdruck und hohe Herzfrequenz verursacht. Es gibt viele Smart Drugs auf dem Markt, die bekanntesten sind die Psychostimulanzien Adderall und Ritalin, die beide die Aktivität des zentralen Nervensystems erhöhen. Andere gängige, ähnliche Smart Drugs sind Modafinil, Ampakine und L-Deprenyl.

 

Während ich Smart Drugs als moderne, wissenschaftliche, weitgehend synthetische und eventuell riskante Strategie zur Steigerung der Gehirnfunktion bezeichnen würde, sind Nootropika eher das Gegenteil: eine Mischung aus uralter Weisheit und altehrwürdigen traditionellen Kräutern und Extrakten zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit.

 

Sicher, du könntest zu viel Kräuter schlucken und die gleichen Serotonin- oder Neurotransmitterprobleme verursachen wie mit einer synthetischen Droge, aber es ist viel schwieriger, sich mit einem Nootropikum zu vergiften als mit einer synthetischen Droge. Es gibt zwar auch synthetische, im Labor hergestellte Nootropika, aber selbst diese sind nicht so schädlich wie eine Smart Drug und haben einen etwas natürlicheren Wirkmechanismus.

 

Ayurvedische Nootropika

In der indischen und chinesischen Medizin werden Kräuter und Pflanzen schon seit mindestens 5.000 Jahren zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten eingesetzt, lange bevor es das erste synthetische Nootropikum gab. Eine der häufigsten Ergänzungen in der ayurvedischen Medizin ist Brahmi, wissenschaftlich bekannt als „Bacopa monnieri“ und allgemeiner als Wasserhyssop oder indisches Pfennigkraut. Es ist nach Lord Brahma, dem Schöpfergott und Begründer des Ayurveda, benannt und wird seit Jahrhunderten zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt, die von Schmerzen und Epilepsie bis hin zu Entzündungen und Gedächtnisproblemen reichen. Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt, aber es wird vermutet, dass er die antioxidative Aktivität fördert und die Neuronen im präfrontalen Cortex, im Hippocampus und im Corpus striatum vor Zytotoxizität und DNA-Schäden schützt, die mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung stehen. Der präfrontale Kortex ist entscheidend für rationales, soziales und persönliches Verhalten, der Hippocampus gilt als Sitz des Gedächtnisses und des autonomen Nervensystems und das Striatum spielt eine Rolle im Belohnungssystem. Brahmi kann demnach hilfreich sein, um die Degeneration vieler wichtiger kognitiver Fähigkeiten zu verhindern. Eine wirksame Dosis liegt zwischen 300 und 450 mg pro Tag. Ashwagandha ist ein ayurvedisches Mittel, dass die kognitive Entwicklung, das Gedächtnis und die Intelligenz fördern und die Auswirkungen von neurodegenerativen Krankheiten wie Parkinson, Huntington und Alzheimer verringern kann.

 

Chinesische Nootropika

Auch die traditionelle chinesische Medizin hat eine lange Beziehung zu nootropischen Kräutern und Pflanzen. Eines der beliebtesten und bekanntesten Mittel ist Ginkgo Biloba, das aus dem chinesischen Jungfernhaarbaum gewonnen wird, einem Relikt der alten Welt. Er gilt als Symbol für Langlebigkeit und Vitalität und ist dafür bekannt, dass er das Wachstum neuer Neuronen anregt. Forscher haben nachgewiesen, dass Ginkgo-Flavonoide, die Hauptbestandteile des Ginkgo-Extrakts, durch ihre antioxidative Wirkung im Gehirn von Mäusen eine starke Anti-Alzheimer-Wirkung haben und auch die kognitiven Leistungen von Alzheimer-Patienten über 6 Monate bis 1 Jahr stabilisieren und verbessern.

Andere traditionelle Nootropika aus aller Welt

Viele andere Kulturen auf der ganzen Welt haben traditionell schon lange nootropische Pflanzen verwendet. Hier ein paar Beispiele:

Die Maca-Wurzel wird von indigenen Völkern in Südamerika seit Tausenden von Jahren verwendet. Sie gehört zur Familie der Senfgewächse und wird vor allem in den Andenregionen verwendet. Zu den wichtigsten Anwendungsgebieten gehören die Verbesserung der sexuellen Funktion, des Gedächtnisses und der Lernfähigkeit sowie die Verringerung der Auswirkungen von Osteoporose.

Yerba Mate ist ein Tee, der aus einer Pflanze aus der Familie der Stechpalmengewächse hergestellt und von vielen Stämmen in Südamerika getrunken wird. Er verbessert nachweislich den Cholesterinspiegel, schützt die Leber und regt die Aktivität des zentralen Nervensystems stark an.

Grüner Tee wird in vielen Kulturen, vor allem in Asien, getrunken und ist für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Diese Vorteile werden seinem Polyphenolgehalt zugeschrieben (insbesondere den Flavanolen und Flavonolen). In Zellkulturen und Tierversuchen haben die Polyphenole nachgewiesen, dass sie neurotoxininduzierte Zellschäden verhindern. Grüner Tee hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und kann laut einer Studie an gealterten Mäusen den Gedächtnisschwund verzögern

Das wohl bekannteste natürliche nootropische Stimulans ist Koffein. Es hat sich gezeigt, dass Koffein in experimentellen Modellen der Alzheimer-Krankheit Gedächtnisdefizite verhindert und sogar das Gedächtnis nach einer Beeinträchtigung wiederherstellen kann. In einer Studie wurde festgestellt, dass Koffein allein nicht für die positiven Auswirkungen des Kaffeekonsums verantwortlich ist. Vielmehr verleiht der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen dem Kaffee starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die die neuroprotektive Wirkung von Koffein auf das zentrale Nervensystem ergänzen.

Hast du dich schon mal gefragt, warum dein Kollege an einem kurzen Arbeitsmorgen vier riesige Tassen Kaffee schlürfen kann, während dich ein einziger Schuss Espresso nervös und gereizt macht? Es hat sich herausgestellt, dass nicht alle Menschen Koffein auf die gleiche Weise verstoffwechseln. Im Allgemeinen hat Koffein bei gesunden Erwachsenen eine Halbwertszeit, die zwischen 3 und 7 Stunden liegt. Wenn die Halbwertszeit von Koffein in deinem Blut zum Beispiel 5 Stunden beträgt, bedeutet das, dass es 5 Stunden dauert, bis der Koffeinspiegel um 50 % reduziert ist. Dann dauert es weitere 5 Stunden, bis die Menge um 50 % reduziert ist. Die Dauer des Koffeinstoffwechsels hängt zwar auch vom Alter und von Umweltfaktoren ab, aber einen großen Einfluss auf die unterschiedlichen Halbwertszeiten von Koffein hat deine genetische Veranlagung.

Nikotin verbessert nachweislich das Arbeitsgedächtnis, und Untersuchungen haben auch gezeigt, dass der orale Konsum von Nikotin die Gedächtniskonsolidierung beim Wahrnehmungslernen verbessert, indem er die Wirksamkeit der nikotinischen Acetylcholinrezeptoren und damit das gesamte cholinerge System, das die Gedächtnisbildung steuert, verstärkt. Mit anderen Worten: Nikotinkonsum verbessert die Effizienz der Acetylcholinrezeptoren und damit den Teil des Nervensystems, der eine gesunde Gedächtnisfunktion reguliert. Nikotin spielt im Gehirn eine doppelte Rolle, indem es gleichzeitig die Sucht fördert und die kognitiven Fähigkeiten steigert. Da Nikotin leicht missbraucht werden kann und ein hohes Suchtpotenzial hat, musst du bei der Verwendung von Nikotin zur kognitiven Verbesserung genau dosieren und dir der Menge bewusst sein, die du konsumierst. Eine moderate Dosis wäre etwa 2-4 Milligramm über 20-30 min in Form von Nikotinkaugummi.

 

Neben den natürlichen Nootropika gibt es auch eine Familie von synthetischen Nootropika, die sogenannten Racetams, allen voran Piracetam und Aniracetam. Ich habe keine Erfahrung mit diesen Substanzen und nehme hier davon dementsprechend Abstand.

 

Take Aways: Der Nootropica Baukasten

Die Aufnahme und Wirkung von Nootropika wird verstärkt durch:

  • Vitamin D und K (Fettlösliche Vitamine)
  • Fette verstärken die Wirkung durch den verbesserten Transport von Nootropika. Daher kann es Sinn ergeben, gute Öle mit Nootropika zu nehmen.
  • Koffein verbessert ebenfalls die Wirkung.
  • Bewegung stimuliert den Blutfluss

Die Aufnahme und Wirkung von Nootropika wird gemindert durch:

  • Protein behindert die Aufnahme von Nootropika, da die Transporter konkurrieren. Warte 45 bis 60 Minuten. Eiweiß ist der Samen des Lebens, aber es beeinträchtigt die Aufnahme von Nootropika.Deshalb solltest du deine Nootopia Stacks „ohne“ Eiweiß einnehmen, damit du die Vorteile der Nootropika am besten nutzen kannst. Keine Sorge, du musst nicht den ganzen Tag über auf Eiweiß verzichten.
  • Entzündungen

Neurotransmittertest: Braverman-Test in lang oder Kurzversion über Nootopia (Klicke im Menü auf „Nootopia“ und du kommst zum Test)

 

Daher folgender Baukasten:

  • Kofaktoren und Ausgangsstoffe für Neurotransmitterproduktion
    • Acetylcholine: Choline (GPC Choline, Alpha GPC), Phosphatidylcholine, Phosphatidylserine, Acetyl-l-carnitine, DHA, Thiamine, Pantothenic Acid, Vitamin B12, Taurine, Huperzine-A, Ginko Biloba, Ginseng
    • Dopamine: Phenylalanine, Tyrosine, Methionine, Rhodiola, B-Komplex, Phosphatidylserine, Ginko Biloba
    • GABA: GABA, Glutamin, Melatonin (Abends), Thiamine, Niacinamide, Pyridoxine, Passionsblume
    • Serotonin: Fish oil, 5-HTP, Magnesium, Passionsblume, Pyridoxine, SAM-e, Tryptophan, Zinc
  • Stimulierende Komponente wie Koffein aus Kaffee oder Grüntee
  • Entzündungshemmende Komponente wie Vitamin C, Kurkuma, Weihrauch
  • Adaptogene Komponente Ginkgo Biloba, Bacopa Monnieri, Cordyceps und Hericium, Ashwaghanda
  • Fettkomponente für Transport über Blut-Hirn-Schranke
  • Fette für Zellmembranen (DHA und EPA)

 

Demnach kann ein Bulletproof Coffee sinnvoll zu Nootropika sein:

  • Bulletproof Coffee (fettreicher Kaffee) zu Nootropika
  • Fischöloder Algenöl in einem kleinem Smoothie mit Beeren oder Superfoodpulver. Das Gehirn mag Glukose.

Ich spüre die Wirkung von Nootropika sehr stark. Allerdings habe ich größere Effekte, wenn mein Lebensstil reiner und gesünder ist. Das bedeutet:

  • Giftstoffe und Toxine vermeiden, denn diese Wirken neurotoxisch und beeinträchtigen das Gehirn enorm (Trinkwasser filtern, natürliche Materialien bei Kleidung und Haushalt verwenden, Luftqualität beachten, alle Pflege- und Haushaltsprodukte minimieren und mit Codechek kontrollieren, unverarbeitete Lebensmittel in Bio-Qualität, etc.)
  • Bewegter Lebensstil: Mobilitätsroutine durchführen, Kraft- und Ausdauertraining, allgemeine Aktivität
  • Nur natürliche Lebensmittel essen
  • 7 bis 9 Stunden schlafen
  • Regelmäßig individuell intermittierend Fasten
  • Sauna und Eisbaden
  • Meditieren

 

Die besten Brain-Boosting Stacks

Das „Stapeln“ von Nootropika in bestimmten Kombinationen kann weitaus wirksamer sein als die Einnahme einer einzelnen, isolierten Substanz. Wenn du zum Beispiel Cholin mit deinem Morgenkaffee einnimmst, kann sich dein Gehirn stundenlang frisch anfühlen, oder wenn du Curcumin mit schwarzem Pfeffer mischst, kann sich die entzündungshemmende Wirkung beider Substanzen auf das Gehirn drastisch verstärken.

Ich gebe dir hier ein paar Ideen für einen Baukasten.

 

Hier ein paar Ideen zum Start:

  1. Nootopia sind der absolute Ferrari. Allerdings auch sehr teuer. Wenn du ein selbstständiger Unternehmer bist, dann kannst du das quasi als Geschäftsausgabe deklarieren, da der Erfolg in deinem Business sehr stark von deiner Brainpower abhängt. Nootopia und BiOptimizer mixen dir deine individuelle Formulierung und verbessern diese monatlich. Du bekommst übrigens eine 365 Tage Geld-Zurück-Garantie. Mit meinem Code TIMBO kannst du 10 % sparen.

Die Mischung aus etwas stimulierenden Substanzen mit beruhigenden und adaptogene Komponenten für das Nervensystem kann sehr sinnvoll sein. In diesem Sinne hier ein paar Ideen.

  • Koffein + L-Theanin: Da Koffein in hohen Mengen unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen kann (z. B. Nervosität und Kopfschmerzen), stellen die meisten Menschen, insbesondere „langsame Koffeinoxidierer“, fest, dass sie durch die Zugabe von L-Theanin zu einer Koffeinquelle wie Kaffee alle negativen Nebenwirkungen von Koffein in den Griff bekommen. Es ist erwiesen, dass die Kombination von Koffein und L-Theanin die Konzentration, Aufmerksamkeit und Energie steigert und gleichzeitig Ängste reduziert. Das Schöne an diesem Stack ist, dass die Natur uns bereits eine perfekt verpackte Kombination aus Koffein und Theanin in Form von grünem Tee gegeben hat, sei es eine Tasse grüner Tee, eine Schale Matcha-Tee oder sogar ein Grüntee-Extrakt als Ersatz für eine Tasse Kaffee. Diese Kombination ist besonders praktisch, wenn du die übermäßige Stimulation durch Kaffee oder Koffein vermeiden willst.
  • Koffein + Ashwaghanda. Ashwaghanda ist ein Adaptogen mit leicht beruhigender Wirkung.

Neben diesen Komponenten ergibt es Sinn, die Neuronen direkt besser feuern zu lassen mit den entsprechenden Nährstoffen wie Cholin und B-Vitamine.

Weitere Ideen:

 

Abpuffern

Wenn dein Körper oder Gehirn „überdreht“, sinkt deine Leistung. Das Ziel ist es nicht, bis zum Maximum zu beschleunigen. Du kannst beim Training und bei anderen intensiven Aktivitäten kurzzeitig aufs Maximum gehen. In diesem Zustand zu bleiben, ist jedoch nicht nachhaltig und führt zu Burnout. Wenn du Sympathikus-Aktivatoren mit Parasympathikus-Beruhigern im richtigen Verhältnis zu deiner Physiologie einnimmst, schaffst du eine Synergie. Hier ein paar Vorschläge für Beruhigungsmittel für das Nervensystem und Denkpausen:

  1. Magnesium: 200 bis 500 mg (Magnesium Basic von Naturtreu oder Magnesium Premium)

Eine Kapsel, die du zusammen mit deinen Stacks einnimmst, glättet die Kanten, besonders wenn du empfindlich auf Stimulanzien reagierst.

  1. L-Theanin: 100-400 mg.

L-Theanin ist ein großartiger Beruhiger für dein Nervensystem. Es steigert deine Alpha-Gehirnwellen und verlängert die Wirkung von Koffein.

  1. CBD: 30-100 mg.

CBD kann ebenfalls die Alphawellen des Gehirns erhöhen. Es erhöht Serotonin und Anandamid. Es lässt sich auch hervorragend mit den nootropischen Ölmischungen kombinieren, um neue Zustände zu erzeugen.

  1. Lavendelöl

Lavendelöl ist ein weiterer Alpha-Gehirnwellen-Booster. Du kannst Lavendelölkapseln kaufen oder einen Öldiffusor aufstellen, der ein großartiges Hilfsmittel ist, wenn du „auf die Bremse“ treten musst. Ich mache gern etwas Lavendelöl auf meine Brust.

 

Nootopia und BiOptimizer

Nootopia haben die besten Nootropika, die ich je benutzt habe. Punkt. Dazu hat das Schwesterunternehmen BiOptimizer die besten Verdauungsenzyme und weitere Produkte für die Verdauung, die ich kenne. Wenn du Nootoptia und BiOptimizer testen möchtest, kannst du den Link benutzen und mit dem Code TIMBO sparen.

 

Bewegung und Nootropica

Nimmst du Nahrungsergänzungsmittel ein und hörst dann auf, dich zu bewegen? Du denkst, die machen einfach die Arbeit? Viele Menschen sitzen an einem Ort und erwarten, dass die Nahrungsergänzungsmittel die schwere Arbeit übernehmen…So funktioniert das aber nicht. Beziehungsweise nicht so gut!

Nährstoffe müssen in die Blutbahn und dann, je nach Nährstoff, durch die Blut-Hirn-Schranke (BHS) kommen. Damit das gelingt, muss das Blut fließen. Passivität ist der Feind des Blutflusses. Sitzen ist schlecht, um die Gehirnleistung zu optimieren.

Ideal wäre ein 5 bis 15-minütiges moderates Ausdauertraining wie Radfahren, Laufen, Schwimmen oder eine kleine Mobilitätssession.

Du stehst unter Zeitdruck? Keine Sorge, du musst kein komplettes Workout absolvieren. Sechzig Sekunden Bewegung pro Stunde machen einen gewaltigen Unterschied für deine Energie und deine Gehirnleistung.

Das Wichtigste ist, dass du es dir zur Gewohnheit machst. Stelle dir einen Wecker oder einen Hinweis auf deinem Handy, dass du dich bewegen sollst. Kleine Bewegungseinheiten sind alles, was du brauchst. Hier sind ein paar einfache Powermoves, die du machen kannst:

  • 1 Minute Rollen am Boden oder sonstige Mobilitätsmoves, die du magst
  • 1 Satz von 10 Kniebeugen mit dem Körpergewicht oder 1 Satz Liegestütze
  • 1 Song Tanzen
  • 1 Minute Hampelmänner oder Burpees

 

So, ich hoffe, das war hilfreich. Teile diesen Artikel gerne.

Hier findest du eine Video zum Artikel: https://youtu.be/Tws6XgJEOnE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert