Unsichtbare Mitesser: Parasiten erkennen, behandeln und verstehen mit Sophie Dangl | #236

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Wenn du unerklärliche Symptome über längere Zeit hast, dann könnten Parasiten eine Ursache sein, die kaum jemand auf dem Schirm hat und doch viele Menschen betrifft.

In dieser Episode spreche ich mit Sophie Dangl. Sophie kommt ursprünglich aus der Labordiagnostik, hat in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet und sehr früh gespürt, dass im klassischen medizinischen Zugang etwas fehlt. Ihre Neugier für ganzheitliche Zusammenhänge führte sie von der Biomedizin in die Psychoneuroimmunologie. Über Jahre erlebte sie selbst massive gesundheitliche Probleme: Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gewichtsverlust, unklare Diagnosen und ein Gefühl, dass etwas im Körper nicht stimmt. Die klassische Diagnostik brachte ihr keine Antworten. Erst über einen Kinesiologie-Test entdeckte sie, dass Parasiten eine entscheidende Rolle spielten – und begann, dieses Feld intensiv zu erforschen. In dieser Episode tauchen wir nach der biologischen Perspektive auch in die emotionale und symbolische Dimension von Parasiten ein, sowie in effektive Tests und Kuren.

Sophie Dangl: Bauchgefluesterei.at

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Ich teile dieses Thema mit dir, weil es ein Puzzlestück sein kann, das auch mich betroffen hat.

2013 habe ich mich in Thailand verletzt und mich dabei vermutlich mit Parasiten infiziert. Über Jahre hatte ich merkwürdige Symptome, die kein deutscher Arzt erkannt hat – einfach, weil es diese „Probleme“ in Europa kaum gibt.

Erst eine Freundin mit kolumbianischen Wurzeln hat sofort erkannt, dass es Parasiten sein könnten, denn in ihrer Heimat ist das ein „ganz normales Problem“, das jeder Arzt kennt.

Übrigens: Diese Parasiten saßen unter der Haut am Fuß. Deshalb war keine Darmkur der letzten zehn Jahre für mich hilfreich.

In diesem Gespräch haben sich vier Dinge durch mich geformt:

Parasiten als Spiegel

Parasiten sind für mich viel mehr als nur ein biologisches Phänomen. Sie zeigen uns, wo wir uns selbst vernachlässigen, wo wir uns ausbeuten lassen oder selbst parasitär leben – indem wir Dinge tun, die gar nicht unser Weg sind. Sie sind wie ein Spiegel dafür, wo wir unsere Grenzen nicht setzen, wo wir zu viel geben oder uns anpassen. Und in dem Moment, wo wir beginnen, uns damit auseinanderzusetzen – körperlich und auch emotional –, merken wir, dass Heilung immer beides braucht. Es geht nicht nur darum, etwas aus dem Körper auszuleiten, sondern auch darum, zu lernen, wie wir uns selbst besser schützen und für uns einstehen.

Gesundheit heißt, ein Teil des großen Bioms zu sein

Ich sehe uns Menschen nicht als isolierte Wesen, sondern als Zellen in einem größeren Organismus. Mein Körper ist ein eigenes Ökosystem – und Teil eines viel größeren Bioms. Wenn ich über Gesundheit spreche, dann geht es für mich nicht nur darum, dass ich mich um mein Mikrobiom kümmere, sondern dass ich begreife, dass ich in etwas viel Größerem eingebettet bin. Und dass echte Gesundheit entsteht, wenn ich lerne, ein kohärenter Teil dieses großen Bioms zu sein – in Beziehung mit der Natur, mit allen Lebewesen, statt dagegen oder parasitär darin zu leben.

Zyklen und Rhythmen verstehen

Alles in der Natur läuft in Zyklen. Unsere Haut, unser Blut, unsere Hormone – selbst Parasiten. Sie haben Phasen, in denen sie aktiver sind, und Phasen, in denen sie sich zurückziehen. Wenn wir anfangen, diese Rhythmen wahrzunehmen, mit ihnen zu arbeiten, anstatt gegen sie – ob das nun Mondzyklen sind, Tag-Nacht-Rhythmen oder unsere eigenen inneren Zyklen –, dann wird Heilung nicht mehr zu einem Kampf, sondern zu einem Prozess, der organisch geschehen kann. Das ist etwas, was wir wieder lernen dürfen: diesen natürlichen Puls zu spüren und mitzugehen.

Weniger tun, mehr fühlen

Was ich immer wieder sehe: Wir sind so sehr im Tun, dass wir das Fühlen verlernt haben. Heilung passiert, wenn wir den Lärm draußen leiser machen. Wenn wir einfach mal atmen, still werden, weniger tun und uns wieder spüren. Dieses Weniger ist nicht passiv – es ist ein Raum, in dem sich etwas in Bewegung setzen kann, was wir nicht kontrollieren müssen. Heilung heißt für mich nicht, alles sofort „wegzumachen“, sondern zuzulassen, dass Dinge sich bewegen dürfen. Aus dieser Ruhe entsteht eine Klarheit, die wir mit noch so viel Aktionismus nie erreichen.

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